Oberarmstraffung Risiken und Komplikationen: Der ehrliche und vollständige Leitfaden für eine sichere Entscheidung

Frau betrachtet kritisch im Spiegel ihren Oberarm

Der Wunsch nach straffen, wohlgeformten Oberarmen und dem Selbstbewusstsein, ärmellose Kleidung zu tragen, ist mehr als verständlich. Viele Menschen fühlen sich von überschüssiger Haut an den Armen, den sogenannten „Winkearmen“, eingeschränkt – sei es optisch oder emotional. Die Oberarmstraffung zählt zu den Eingriffen der plastischen und ästhetischen Chirurgie und wird meist aus kosmetischen Gründen durchgeführt. Doch ebenso groß wie der Wunsch nach Veränderung ist oft die Sorge vor den Risiken einer Oberarmstraffung. Wie wird der Eingriff verlaufen? Wie sichtbar bleiben die Narben? Und welche Schmerzen könnten auftreten?

Sie sind hier, weil Sie ehrliche Antworten suchen – und genau diese verdienen Sie.

Ihr Kompass für eine informierte Entscheidung 

Dieser Leitfaden bietet Ihnen mehr als nur eine Auflistung potenzieller Risiken. Er begleitet Sie Schritt für Schritt und verschafft Ihnen Klarheit darüber, was bei einer Oberarmstraffung auf Sie zukommt. Sie erfahren:

  • Welche Komplikationen auftreten können und wie man sie minimiert,
  • Welche Alternativen es gibt, wenn eine OP für Sie nicht infrage kommt,
  • Wie Sie sich vor unerwarteten Folgekosten schützen können.

Treffen Sie eine selbstbewusste, gut informierte Entscheidung für sich und Ihre Gesundheit – mit einem umfassenden Verständnis darüber, welche Chancen und Herausforderungen dieser Eingriff mit sich bringt.

Oberarmstraffung auf einen Blick: Chancen, Risiken & Kosten
Die Chance: Dauerhafte Entfernung von überschüssiger Haut („Winkearme“). Ergebnis: Eine glatte, definierte Silhouette und gesteigertes Selbstbewusstsein. Ziel des Eingriffs ist es, überschüssiges Haut- und Fettgewebe zu entfernen und eine harmonische Kontur im Bereich der Oberarme wiederherzustellen.

Die Hauptrisiken: Narbenbildung, Wundheilungsstörungen und Schwellungen. Durch die Wahl eines erfahrenen Chirurgen und konsequente Nachsorge können diese minimiert werden. 

Die Kosten: Zwischen 4.500 € und 7.500 €. Meist handelt es sich um eine Selbstzahlerleistung, da Krankenkassen die medizinische Notwendigkeit nur selten anerkennen.

Die Alternativen: Bei geringem Hautüberschuss können Radiofrequenz- oder Ultraschallbehandlungen die Hautqualität verbessern, jedoch keine Hautlappen entfernen.

Grundvoraussetzung für geringe Risiken: Sind Sie ein idealer Kandidat für die Oberarmstraffung?

Die Sicherheit und der Erfolg einer Oberarmstraffung beginnen mit Ihnen und Ihrer Vorbereitung. Auch wenn der Eingriff in den Händen eines qualifizierten Facharztes liegt, spielen Ihr aktueller Gesundheitszustand, Ihr Lebensstil und Ihre Erwartungen eine ebenso entscheidende Rolle. Bestimmte Voraussetzungen können das Risiko von Komplikationen erheblich minimieren und die Heilung positiv beeinflussen.

Sind Sie gut vorbereitet?

Die folgenden Eigenschaften und Bedingungen machen Sie zu einem idealen Kandidaten für eine Oberarmstraffung.

Checkliste: Gute Voraussetzungen für Ihre risikoarme Oberarmstraffung

Vorteile auf einen Blick:

    • Stabiles Gewicht: Sie haben Ihr Wunschgewicht seit mindestens sechs Monaten gehalten.
    • Nichtraucher: Sie haben mindestens sechs Wochen vor und nach der OP mit dem Rauchen aufgehört.
    • Gute Allgemeingesundheit: Es liegen keine schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor und Ihr Blutzucker ist (bei Diabetes) gut eingestellt.
    • Realistische Erwartungen: Sie verstehen, dass Narben unvermeidbar sind und das Ziel der Operation eine deutliche Verbesserung, keine absolute Perfektion ist.
Tipp
Besprechen Sie Ihre Erwartungen und Ziele ausführlich mit Ihrem Facharzt. Das hilft, ein klares Bild über die Resultate und den Heilungsverlauf zu erhalten.
Erhöhte Risiken für Gewebe, Narben & Genesung – Wann Sie mit Ihrem Arzt sprechen sollten

Bestimmte Bedingungen oder Lebensgewohnheiten können Ihr Risiko für Komplikationen erhöhen. Dies bedeutet nicht, dass Sie die OP nicht durchführen lassen können, aber eine offene Diskussion mit Ihrem Arzt ist in solchen Fällen unerlässlich.

Checkliste: Erhöhtes Risiko oder Gesprächsbedarf

    • Aktiver Raucher: Nikotinkonsum kann Ihre Durchblutung negativ beeinflussen und die Heilung von Wunden erheblich verzögern.
    • Starkes Übergewicht (Adipositas): Ein hoher BMI (Body Mass Index) kann zu einem erhöhten Risiko für Komplikationen wie Infektionen oder Wundheilungsstörungen führen.
    • Neigung zu starker Narbenbildung (Keloide): Wenn Sie in der Vergangenheit dazu neigten, dicke, wulstige oder übermäßig große Narben zu entwickeln, sollte dies in die OP-Planung einfließen.
    • Schlecht eingestellter Diabetes: Ein instabiler Blutzucker erschwert die Wundheilung und erhöht das Risiko für Infektionen.
Warum eine ärztliche Einschätzung wichtig ist
Ihr Facharzt wird nicht nur die medizinische Machbarkeit des Eingriffs bewerten, sondern auch individuelle Risikofaktoren mit Ihnen besprechen. Eventuell sind weitere Maßnahmen vor der Operation erforderlich, wie z. B. eine Gewichtsreduktion oder das Einstellen von Medikamenten.

Ehrlichkeit ist die Grundlage einer erfolgreichen Behandlung. Teilen Sie Ihrem Arzt alle Informationen zu Ihrem Gesundheitszustand mit – es geht um Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden! Mit der richtigen Vorbereitung und einem offenen Gespräch mit Ihrem Spezialisten schaffen Sie die idealen Voraussetzungen für eine erfolgreiche und risikoarme Oberarmstraffung.

Die Risiken der Oberarmstraffung im Detail: Eine transparente Analyse

Oberarmstraffung

Jede chirurgische Operation, auch eine Oberarmstraffung (Brachioplastik), ist mit Risiken verbunden. Ein seriöser Facharzt wird diese im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs ausführlich erläutern. Denn ein bewusster Umgang mit möglichen Risiken ist der erste Schritt zu einer verantwortungsvollen Entscheidung.

Die Oberarmstraffung erfolgt in der Regel unter Vollnarkose, was zusätzliche Risiken wie Kreislaufreaktionen oder Unverträglichkeiten mit sich bringen kann. Auch diese sollten im Vorfeld in einem Beratungsgespräch klar abgeklärt werden.

Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Risiken und Komplikationen einer Oberarmstraffung – übersichtlich dargestellt, um Ihnen zu helfen, die richtigen Fragen zu stellen und sich bestmöglich vorzubereiten.

Die wichtigsten Risiken und Komplikationen der Oberarmstraffung auf einen Blick

Risiko / Komplikation Wahrscheinlichkeit & Erklärung Wie Sie es aktiv minimieren können
Wundheilungsstörung Häufig in Achsel- und Ellenbogenregion. Spannung und Bewegung reduzieren die Mikrozirkulation, was die Heilung erschwert. Absoluter Rauchstopp mind. 6 Wochen vor und nach der OP. Proteinreiche Ernährung. Exakte Befolgung der ärztlichen Schonungsanweisungen.
Sichtbare/unästhetische Narben Narben sind unvermeidlich. Qualität hängt von Genetik und Pflege ab. Hypertrophe Narben oder Keloide treten seltener auf. Sonnenschutz (LSF 50+) für 12 Monate. Silikon-Gele/Pflaster zur Narbenpflege nach Freigabe durch den Arzt. Minimale Bewegung der Arme.
Nachblutung Meist innerhalb von 24–48 Stunden nach der OP. Größere Hämatome können eine erneute OP zur Blutstillung erfordern. Keine blutverdünnenden Medikamente (z. B. Aspirin oder Ibuprofen) 14 Tage vor der OP einnehmen. Strikte körperliche Ruhe in den ersten Tagen nach der OP.
Infektion Selten, insbesondere bei Kliniken mit hohen Hygienestandards, kann jedoch zu schweren Komplikationen führen. Wahl eines erfahrenen Chirurgen in einer zertifizierten Klinik. Exakte Wundpflege gemäß ärztlicher Anordnung. Infektionszeichen sofort melden.
Thrombose und Embolie Sehr selten. Blutgerinnsel entstehen bei zu langer Immobilität nach der OP. Kann ernsthafte Folgen wie eine Lungenembolie haben. Frühzeitige Mobilisierung (sanftes Aufstehen am OP-Tag). Tragen von Kompressionsstrümpfen. Eventuell Heparin-Injektionen auf Anweisung des Arztes.
Schwellung und Lymphstau Schwellungen sind normal; ein Lymphstau (anhaltende Flüssigkeitsansammlung) tritt seltener auf. Tragen der Kompressionskleidung für mind. 6 Wochen. Manuelle Lymphdrainage, falls vom Arzt empfohlen.
Taubheitsgefühl (Sensibilitätsstörung) Häufig in den ersten Wochen, da Hautnerven durchtrennt werden. Meist bildet sich das Gefühl von selbst zurück. Geduld und Nachsorge – die Sensibilität verbessert sich oft innerhalb von 6–12 Monaten. Arzt kontaktieren nur bei ungewöhnlich langen oder sich verschlechternden Symptomen.

Zusätzliche Hinweise für ein erfolgreiches Ergebnis

  • Wundpflege: Halten Sie die Wunde stets sauber und steril. Befolgen Sie die Pflegehinweise Ihres Arztes konsequent, um die Heilung zu fördern und Infektionen zu vermeiden.
  • Körperliche Schonung: Vermeiden Sie Aktivitäten, die Spannung auf die Wundbereiche ausüben – insbesondere Überkopfarbeiten oder schweres Heben.
  • Regelmäßige Kontrolle: Die Nachsorgetermine mit Ihrem Facharzt sind unumgänglich, um den Heilungsverlauf zu überwachen und frühzeitig auf eventuelle Probleme zu reagieren.

Die Kenntnis dieser Risiken ist essenziell, um sich sicher und bewusst auf den Eingriff vorzubereiten. Jede Operation ist individuell, und Ihr Facharzt wird die spezifischen Risiken und Vorsichtsmaßnahmen in Ihrem Fall mit Ihnen besprechen. Mit der richtigen Vorbereitung können Sie die Risiken jedoch minimieren und Ihre Oberarmstraffung zu einem positiven Schritt für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden machen.

Eine Patientenreise

Theorie ist das eine, Erfahrung das andere. Um die abstrakten Risiken greifbar zu machen, begleiten wir Anna auf ihrem Weg – einem Weg, der nicht ganz ohne Hürden, aber dank guter Vorbereitung erfolgreich war.

Der Ausgangspunkt

Anna, 45, entschied sich nach sorgfältiger Recherche und der Wahl eines exzellenten Facharztes für die Oberarmstraffung. Sie hielt sich an alle Vorgaben: Rauchstopp, stabile Ernährung, Organisation von Hilfe für zu Hause. Die Operation selbst verlief wie geplant.

Der Wendepunkt: Komplikation nach der Oberarmstraffung

Zwei Wochen nach dem Eingriff passierte es. Bei einer unachtsamen, zu schnellen Bewegung spürte Anna einen plötzlichen, scharfen Schmerz in der linken Achsel. Die Naht, die hier unter der größten Spannung stand, war an einer Stelle aufgegangen (eine Wunddehiszenz). Die Wunde klaffte nun leicht auseinander. Ihr Arzt bestätigte nach einer Untersuchung die unangenehme Wahrheit: Dies konnte nicht von allein heilen. Um eine saubere, stabile und ästhetisch akzeptable Narbe zu gewährleisten, war eine zweite, kleinere Operation (eine sogenannte Revisions-OP) unumgänglich.

Hilfe in der Not: Die Folgekostenversicherung

In diesem Moment der Verunsicherung kam die entscheidende Frage auf: ‚Wer bezahlt das?‘ Eine Revisions-OP bedeutet erneut Kosten für den Operationssaal, die Anästhesie und den Chirurgen – Kosten, die sich schnell auf mehrere tausend Euro summieren können. Hier zahlte sich Annas Weitsicht aus. Nach dem ersten Schock rief sie bei ihrer Folgekostenversicherung an. Die klare Zusage kam prompt: Die Kosten für die medizinisch notwendige Revisions-Operation werden übernommen.

Dieser Anruf veränderte alles. Die finanzielle Last war von ihren Schultern genommen. Anna konnte sich voll und ganz auf die bevorstehende, deutlich kleinere Korrektur-OP konzentrieren. Der Eingriff verlief ohne Probleme, die Wunde wurde professionell neu vernäht und heilte diesmal komplikationslos.

Heute ist Anna mit ihrem Ergebnis überglücklich. Ihre Erfahrung fasst sie so zusammen: ‚Die Komplikation war Pech, das kann passieren. Aber eine potenziell riesige Rechnung obendrauf wäre eine Katastrophe gewesen. Die Versicherung hat aus einem finanziellen Risiko eine reine Unannehmlichkeit gemacht. Ich war abgesichert, als es wirklich zählte. Diese Ruhe im Kopf war für meine Genesung Gold wert.

Alternativen zur Operation: Was ist realistisch und was ist Hype?

Grafik: Ästhetische Behandlungen

Der Markt für nicht-operative Behandlungen boomt. Laufend werden neue Methoden beworben, die als sanfte Alternativen zur chirurgischen Hautstraffung angepriesen werden. Doch können diese Ansätze wirklich mit einer Operation mithalten? Wer sich mit der Thematik auseinandersetzt, sollte ehrlich zu sich selbst und dem eigenen Befund sein. Der Wunsch, auf invasive Eingriffe zu verzichten, ist absolut nachvollziehbar, doch die Realität offenbart häufig andere Möglichkeiten und Grenzen.

Nicht-invasive Methoden: Radiofrequenz und Ultraschall

Wirkweise

Nicht-invasive Verfahren wie Radiofrequenz- und Ultraschallbehandlungen werden häufig als sanfte Alternativen zur chirurgischen Hautstraffung beworben. Beide Technologien zielen darauf ab, die tieferen Hautschichten zu erhitzen, wodurch die körpereigene Produktion von Kollagen angeregt wird. Kollagen ist essenziell für die Straffheit und Elastizität der Haut, und ein gesteigerter Kollagenaufbau kann dazu führen, dass die Haut straffer und jünger aussieht.

Realistische Ergebnisse

Diese Methoden sind wirksam, um die Hautqualität zu verbessern, insbesondere bei geringer bis moderater Hauterschlaffung. Sie können die Haut straffen und feine Linien reduzieren. Was sie jedoch nicht leisten können, ist das Entfernen überschüssiger Hautlappen. Die Effekte sind in der Regel subtil und in keinster Weise mit den Ergebnissen einer operativen Hautstraffung vergleichbar. Daher eignen sich diese Verfahren eher zur Prävention oder für Menschen mit nur minimalem Befund, die keine gravierenden Veränderungen erwarten.

Fazit

Radiofrequenz und Ultraschall sind wertvolle Ergänzungen im Bereich der ästhetischen Behandlungen, sollten aber nicht als vollwertiger Ersatz für eine Operation betrachtet werden. Sie eignen sich vor allem als präventive Maßnahmen, um die Hautalterung zu verlangsamen.

Minimal-invasive Methode: Fettabsaugung (Liposuktion)

Wirkweise

Die Liposuktion, besser bekannt als Fettabsaugung, ist eine minimal-invasive Option, bei der Fettpolster gezielt entfernt werden. Das Verfahren ist ideal, um unliebsame Fettansammlungen zu reduzieren, die beispielsweise durch Sport, gesunde Ernährung, Diät und Gewichtsabnahme nur schwer zu beeinflussen sind. Dabei wird überschüssiges Fettgewebe mittels Kanülen aus dem Unterhautfettgewebe abgesaugt. Wichtig ist jedoch zu verstehen, dass die Fettabsaugung ausschließlich Fett entfernt und die darüberliegende Haut nicht gestrafft wird.

Realistische Ergebnisse

Liposuktion ist nur dann sinnvoll, wenn die Haut noch elastisch ist und sich nach dem Entfernen des Fetts von selbst zurückziehen kann. Bei schlaffer Haut besteht jedoch die Gefahr, dass ein Hautüberschuss nach dem Eingriff verbleibt oder sich sogar verstärkt. Aus diesem Grund wird die Fettabsaugung häufig mit einer Straffung kombiniert, um das Gesamtergebnis zu optimieren. Alleinstehend ist sie meist keine Lösung für ein ästhetisches Gesamtbild, wenn die Haut bereits an Elastizität verloren hat.

Fazit

Die Liposuktion ist eine leistungsstarke Methode, um Fett gezielt zu entfernen, funktioniert jedoch nur bei idealen Voraussetzungen. Ohne eine ausreichende Hautelastizität kann sie die Probleme oft verschärfen, anstatt sie zu lösen. Eine Kombination mit einer Straffung bringt in vielen Fällen die besten Ergebnisse.

Lebensstilfaktor: Krafttraining

Wirkweise

Ein starker Lebensstil spielt eine fundamentale Rolle in der Ästhetik des Körpers. Krafttraining, insbesondere Übungen, die den Bizeps und Trizeps stärken, baut Muskeln auf und formt den Arm von innen heraus. Ein trainierter Muskel kann den Arm straffer und definierter wirken lassen, während er gleichzeitig die natürliche Funktionalität der Gliedmaßen verbessert.

Realistische Ergebnisse

Obwohl Krafttraining dabei helfen kann, die Armform zu verbessern, gibt es eine klare Grenze dessen, was erreicht werden kann. Überschüssige Haut lässt sich nicht „wegtrainieren“. Insbesondere bei größerem Hautüberschuss sind die Auswirkungen von Muskelaufbau limitiert. Dennoch ist Krafttraining eine hervorragende Ergänzung, um die Struktur des Arms zu verbessern und somit auch chirurgische Ergebnisse langfristig zu unterstützen.

Fazit

Krafttraining ist weder Hype noch ein Ersatz für chirurgische Eingriffe, sondern eine ideale Ergänzung. Es hilft, die allgemeine Form und Funktionalität der Arme zu verbessern, kann jedoch überschüssige Haut nicht beseitigen.

Das finanzielle Risiko bei der Oberarmstraffung: Dank Folgekosten clever absichern

Beratung

Die Entscheidung für eine ästhetische Operation wie eine Oberarmstraffung ist häufig gut durchdacht. Doch während viele Patienten sich intensiv mit den Risiken und dem Ablauf der Operation befassen, wird ein entscheidender Aspekt oft übersehen: Welche finanziellen Folgen könnten Komplikationen nach dem Eingriff mit sich bringen?

Was passiert, wenn nach einer ästhetischen Operation eine Komplikation auftritt, zum Beispiel eine starke Wundheilungsstörung oder eine Infektion? Diese Szenarien können zusätzliche Behandlungen, weitere Arztbesuche oder sogar Nachoperationen notwendig machen. Die Kosten dafür können sich schnell auf mehrere tausend Euro summieren. Patienten gehen dabei oft davon aus, dass ihre Krankenkasse die Kosten übernimmt.

Doch das deutsche Sozialgesetzbuch (SGB) regelt diese Frage eindeutig. Der Gesetzgeber schreibt in § 52 Abs. 2 SGB V vor, dass die gesetzlichen Krankenkassen bei medizinisch nicht notwendigen Eingriffen wie ästhetischen Operationen Patienten nur in angemessener Höhe an den Behandlungskosten beteiligen müssen. Das bedeutet im Klartext, dass die Kasse allein entscheidet, welcher Anteil der Kosten gedeckt wird – und das schließt häufig einen Großteil der anfallenden Ausgaben aus.

Das Resultat? Betroffene können im schlimmsten Fall auf einem erheblichen finanziellen Risiko sitzen bleiben.

Um dieses Risiko zu minimieren und sich vor unerwarteten Ausgaben zu schützen, bietet eine Folgekostenversicherung eine optimale Lösung. Diese spezielle Versicherung deckt medizinisch notwendige Zusatzkosten ab, die durch Komplikationen nach ästhetischen Eingriffen entstehen können. Sie fungiert als Sicherheitsnetz und sorgt dafür, dass der Patient sich auf das Wichtigste konzentrieren kann – die eigene Gesundheit.

Vorteile einer Folgekostenversicherung:

    • Übernahme von Kosten für Nachbehandlungen, Kontrolltermine und erneute Operationen.
    • Abdeckung von speziellen medizinischen Materialien, wie Wundauflagen.
    • Kein zusätzlicher finanzieller Druck, selbst bei seltenen oder unerwarteten Komplikationen.

Mit der richtigen Absicherung lassen sich besonders die finanziellen Risiken effektiv reduzieren. Ein kleiner Beitrag vor dem Eingriff gibt Ihnen Sicherheit für den gesamten Prozess. Informieren Sie sich jetzt unverbindlich über Ihre Absicherungsmöglichkeiten!

FAQ: Häufige Fragen zu den Risiken der Oberarmstraffung

Kann eine Komplikation das ästhetische Ergebnis dauerhaft ruinieren?
In den meisten Fällen können Komplikationen wie Wundheilungsstörungen oder Infektionen bei rechtzeitiger und korrekter Behandlung ohne langfristige negative Auswirkungen auf das Ergebnis ausheilen. Es kann jedoch zu breiteren oder unregelmäßigeren Narben kommen. Ein erfahrener Chirurg kann viele Probleme durch eine kleine Revisions-OP korrigieren. Genau für solche Fälle ist eine Absicherung der Kosten essenziell, um die bestmögliche Wiederherstellung zu gewährleisten.
Was ist der häufigste Grund für eine unerwartete zweite Operation (Revision)?
Die häufigsten Gründe sind Wunddehiszenzen (Aufklaffen der Naht) und die Notwendigkeit, ein großes Hämatom (Nachblutung) auszuräumen. Auch unbefriedigende Narbenverläufe oder Asymmetrien, die nach der vollständigen Abheilung bestehen bleiben, können eine geplante Korrektur-OP notwendig machen. All dies sind medizinisch notwendige Eingriffe, deren Kosten von einer Folgekostenversicherung getragen werden können.
Erhöhen sich die Risiken signifikant mit dem Alter oder bei leichtem Übergewicht?
Das biologische Alter ist weniger entscheidend als der allgemeine Gesundheitszustand. Ein fitter 60-Jähriger kann ein geringeres Risiko haben als ein 40-jähriger Raucher. Leichtes Übergewicht ist in der Regel kein Ausschlusskriterium, aber jedes Kilo über dem Idealgewicht kann die Spannung auf die Nähte und somit das Risiko für Wundheilungsstörungen leicht erhöhen. Eine ehrliche Einschätzung durch Ihren Arzt ist hier entscheidend.
Was ist das wichtigste Warnsignal, bei dem ich sofort den Arzt kontaktieren muss?
Ignorieren Sie niemals eine Kombination aus diesen Symptomen: zunehmende, pochende Schmerzen, die sich mit Schmerzmitteln nicht kontrollieren lassen, eine starke, pralle Schwellung (insbesondere auf nur einer Seite), Fieber über 38,5°C oder Eiter aus der Wunde. Dies sind Anzeichen für eine Infektion oder eine starke Nachblutung und erfordern eine sofortige ärztliche Abklärung.

Fazit: Treffen Sie eine informierte, sichere und selbstbewusste Entscheidung

Grafik: Vorteile der Folgekostenversicherung

Eine Oberarmstraffung ist mehr als nur ein ästhetischer Eingriff – sie ist ein Schritt hin zu mehr Lebensqualität, Selbstbewusstsein und Wohlbefinden. Für viele bedeutet sie, endlich wieder Kleidung zu tragen, die sie lange Zeit vermieden haben, und sich in der eigenen Haut wieder wohlzufühlen. Doch wie bei jeder Operation gibt es auch hier Aspekte, die bedacht werden müssen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Sie haben sich nun umfassend über potenzielle Komplikationen und Risiken der Bruststraffung informiert, kennen alle Optionen, Konsequenzen und Sicherheiten – das gibt Ihnen die Stärke und das Wissen, eine selbstbewusste Entscheidung zu treffen. Mit der richtigen Vorbereitung, Unterstützung durch Experten und einer positiven Einstellung können Sie Ihren ganz individuellen Weg zu einem neuen Körpergefühl starten.

Der erste Schritt ist gemacht. Jetzt liegt es an Ihnen, den nächsten Schritt mutig zu gehen. safe4beauty unterstützt Sie dabei zuverlässig mit der Folgekostenversicherung für die Oberarmstraffung – schon ab 159 Euro.

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